In einem Reihenmittelhaus im Raum Stuttgart wurde im Zuge einer umfassenden Modernisierung ein zukunftsweisendes Heizkonzept umgesetzt. Ziel war es, die bestehende Gebäudetechnik effizient zu erneuern, ohne dabei unnötige Komplexität zu schaffen – mit großem Erfolg.
Ausgangspunkt war eine klassische Gas-Dachzentrale, deren Technik vollständig in den Keller verlegt wurde. Im Zuge dieser Umstrukturierung wurde das Gebäude auf eine moderne Wärmepumpe umgestellt, die optimal auf die vorhandenen Gegebenheiten abgestimmt ist. Besonders bemerkenswert: Die bestehenden Heizkörper konnten weiterhin genutzt werden, wodurch aufwendige Umbauten vermieden wurden.
Ein zentraler Bestandteil des Systems ist das durchdachte Hygienespeicherkonzept, das eine effiziente Warmwasserbereitung bei gleichzeitig hoher Trinkwasserqualität gewährleistet. Ergänzt wird das Ganze durch eine bewusst einfach gehaltene, aber äußerst effektive „Keep-it-simple“-Lösung zur Einbindung der bereits vorhandenen Photovoltaikanlage.

Das Ergebnis spricht für sich: Die Wärmepumpe erreicht einen SCOP von 4,75 und arbeitet damit auch im Heizkörperbetrieb äußerst effizient. Rund 50 % des benötigten Stroms werden direkt durch die eigene Photovoltaikanlage gedeckt – ein entscheidender Faktor für die Reduzierung von Energiekosten und CO₂-Emissionen.
Ihre Vorteile im Überblick:
- Umstellung von Gas auf eine zukunftssichere Wärmepumpentechnologie
- Weiterverwendung bestehender Heizkörper – minimaler Eingriff in die Bausubstanz
- Effiziente Warmwasserbereitung durch modernes Hygienespeichersystem
- Intelligente und einfache Integration der Photovoltaikanlage
- Hohe Effizienz mit einem SCOP von 4,75
- Bis zu 50 % Eigenstromnutzung für nachhaltigen Betrieb
Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, dass auch im Reihenmittelhaus mit bestehenden Heizkörpern eine effiziente und wirtschaftliche Wärmepumpenlösung möglich ist. Mit klarer Planung, intelligenter Technik und einem Fokus auf das Wesentliche entsteht so ein nachhaltiges Heizsystem mit echtem Mehrwert.